Deutsche Post erhebt ab dem 01.09.2016 für den Postzustellungsauftrag die Umsatzsteuer

Der Postzustellungsauftrag wird ab dem 01.09.2016 umsatzsteuerpflichtig abgerechnet. Deshalb wird ab diesem Zeitpunkt auf das Nettoentgelt die gesetzliche Umsatzsteuer von zurzeit 19% erhoben. Somit gelten für Postzustellungsaufträge ab dem 01.09.2016 folgende Preise:

PZA

Es ist grundsätzlich das Nettoentgelt zu frankieren; Ausnahmen: Produktmarke Postzustellungsauftrag und Internetmarke (Details siehe unten)

 

Was ändert sich dadurch für Ihr Unternehmen?

Für die Frankierung Ihrer Postzustellungsaufträge stehen Ihnen ab dem 1. September 2016 sechs verschiedene Möglichkeiten der Frankierung zur Verfügung: Neben der bekannten DV-Freimachung, der Absenderfreistempelung/FRANKIT, der Internetmarke, dem Postwertzeichen und dem Frankierservice, bietet Ihnen die Deutsche Post AG dann zusätzlich eine Produktmarke für Postzustellungsaufträge an.

  •  Die DV-Freimachung

Nutzen Sie DV-Freimachung, so ändert sich der bisherige Einlieferungsprozess nicht. Die Umsatzsteuer wird mit dem Entgelt abgerechnet.

  • Absenderfreistempelung/FRANKIT, Postwertzeichen und Frankierservice

Wenn Sie Ihre Sendung mit Absenderfreistempelung/FRANKIT/Postwertzeichen freimachen den Frankierservice nutzen,  benötigen Sie eine ausgefüllte Einlieferungsliste. Die Vorlage für die Einlieferungsliste erhalten Sie als elektronisches Dokument unter www.Einlieferungslisten.de. Sie können das Formular gleich an Ihrem PC oder – nach dem Ausdrucken – von Hand ausfüllen.

  •  Internetmarke/Neue Produktmarke Postzustellungsauftrag

Wenn Sie auch zukünftig auf die Erstellung einer Einlieferungsliste verzichten möchten, dann bietet Ihnen die Deutsche Post AG mit der Internetmarke und der Produktmarke Postzustellungsauftrag eine komfortable Frankieralternative. Die Produktmarke Postzustellungsauftrag können Sie ab dem 01.07.2016 über die eFiliale (www.eFiliale.de) bestellen und wie Postwertzeichen auf Ihren Postzustellungsauftrag kleben.

Die bei den anderen Freimachungsarten notwenige Einlieferungsliste ist bei der Internetmarke und der Produktmarke Postzustellungsauftrag nicht erforderlich, weil beim Kauf dieser Marken die zu zahlenden Umsatzsteuer bereits im Voraus mit in Rechnung gestellt wird.

Sofern Sie den freesort – Frankierservice nutzen, erfolgt die Frankierung und Einlieferung Ihrer Postzustellungsaufträge ab 01.09.2016 automatisch gemäß den Vorgaben der Deutschen Post AG. Bitte geben Sie auch in diesem Fall immer eine ausgefüllte Einlieferungsliste mit.

Alle relevanten Änderungen finden Sie unter: https://www.deutschepost.de/de/p/pza_postzustellungsauftrag/information_zur_umsatzsteuer.html

Rückfragen beantwortet Ihnen die Kundenbetreuung der Deutschen Post AG gerne.

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One thought on “Deutsche Post erhebt ab dem 01.09.2016 für den Postzustellungsauftrag die Umsatzsteuer

  1. Diese Einführung ist echt der letzte Mist, wenn man sonst die Frankiermaschine benutzt. Wenn man eine kleine Behörde ist, ist man gezwungen, bei 2-3 PZA im Monat solche Listen zu führen. Absolute unsinnige Zeitverschwendung, und nicht einmal in der Postfiliale gibt es dafür Marken zu kaufen! Nur über das Internet! So verärgert die Deutsche Post viele Kunden, denn man hätte die Umsatzsteuer auf die Frankiermaschine einführen können. Aber nein, die Deutsche Post ist viel zu bequem.

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